Student Space: Raum für Studierende

Universitäten sind Orte des Lernens und Forschens, aber auch Räume, in denen sich das kulturelle und gesellschaftliche Leben der StudentInnen entfaltet. Die Universität Wien hat daher das Projekt "Student Space" ins Leben gerufen.
Zentrales Ziel dieses Projekts ist es, den "Lebensraum Universität" gemeinsam zu gestalten, die Orte des Lernens und Forschens weiter zu verbessern und mehr Raum für Kommunikation zu schaffen. Die Universität Wien will dabei auf den Input und die Kreativität ihrer Studierenden nicht verzichten. "Student Space" entsteht unter Einbeziehung der Studierendenperspektive: vom Ideenwettbewerb ("Meine Idee"), über eine Befragung ("Hörsaal der Zukunft") bis zur Abstimmung über konkrete Ausgestaltungen (Foyer im Hörsaalzentrum).
Kommunikatives Chillen auf den neuen Doppelliegestühlen im Arkadenhof der Universität Wien
Am Donnerstag, 10. Mai 2012, fand die Eröffnung der „Sommersaison“ im Arkadenhof der Universität Wien statt. Im Rahmen des Projekts „student space“ wurden exklusiv für die Universität Wien angefertigte Doppelliegestühle aufgestellt. Studierende erhalten damit eine Sitz- bzw. Liegemöglichkeit, um zwischen Vorlesungen und Seminaren auszuspannen oder um zu kommunizieren. Die insgesamt 100 Stück qualitativ hochwertigen und komfortablen Liegestühle mit Kopfkissen wurden von dem für die Universität Wien tätigen Reinigungsunternehmen Josef & Theresia KLING GmbH & Co KG zur Verfügung gestellt.
Mehr Fotos von der offiziellen Übergabe der Doppelliegestühle am 10. Mai 2012 mit Vizerektor Karl Schwaha, RRM-Leiter Harald Peterka und Kling-Geschäftsführer Erich Borsutzky-Keller gibt es unter
Uni:Blicke.

Wien ist fünftbeste Studierendenstadt
Internationales Ranking 2012: Studierende in Wien genießen weltweit die höchste Lebensqualität bei guter Leistbarkeit
Wien zählt zu den lebenswertesten Studierendenstädten weltweit, ergab ein Ranking der britischen Gesellschaft Quacquarelli Symonds (QS). Mit der höchsten Lebensqualität bei guter Leistbarkeit und Studierendenmix sowie niedrigen Studiengebühren für international Studierende schaffte es Wien auf Platz Fünf und damit zur bestbewerteten Studierendenstadt im deutschsprachigen Raum. Geschlagen musste sich Wien nur von Paris, London, Boston und Melbourne geben.
Die Universität Wien reiht sich mit der Technischen Universität Wien im „World University Ranking 2011“ unter die Top 500 Universitäten der Welt. Eine Voraussetzung, um als Stadt überhaupt zur Teilnahme am aktuellen Ranking berechtigt gewesen zu sein.
Hier geht’s zum Ranking >>>
Eröffnung des Studierendenzentrums Chemie

Mit der Eröffnung des Studierendenzentrums der Fakultät für Chemie der Universität Wien am 15. Dezember 2011 erhält die Initiative "Student Space" neuen Zuwachs. Den Studierenden der Chemie steht nun ein funktional ausgestatteter Raum als Kommunikationsdrehscheibe zur Verfügung.
Das neue Studierendenzentrum Chemie befindet sich zentral gelegen direkt über dem Joseph-Loschmidt-Hörsaal an der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Das rund 110 m2 große Zentrum ist mit Tischen und Stühlen sowie mit ausreichend Anschlüssen für Laptops ausgestattet. Mit der Errichtung des Zentrums sollen die Kommunikation und die Arbeitsmöglichkeiten zwischen den Lehrveranstaltungen verbessert werden.
Die Fakultät für Chemie zählt an die 1.000 Studierende sowie ca. 1.000 Nebenfachstudierende, und viele halten sich zum Besuch der Vorlesungen und Praktika ganztägig im Gebäude auf.
Am Donnerstag, 15. Dezember 2011, wurde das Studierendenzentrum Chemie feierlich eröffnet. Neben Rektor Engl, Vizerektor Schwaha und Dekan Keppler nahm auch Wissenschaftsminister Töchterle teil.
Das neue Studierendenzentrum

- Das Studierendenzentrum Chemie von außen

- Im Zentrum: Projektleiter RgR Ing. Johann Maurer

- "Versorgungsstelle"

Im Juni 2011 wurden 26 "Enzos" in den Höfen des Campus der Universität Wien aufgestellt. Sie sind eine weitere Initiative im Rahmen des Projekts "Student Space".
Möglich wurde die Aufstellung der "Enzos" durch eine Kooperation mit der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien und dem Museumsquartier.
Am Mittwoch, 22. Juni 2011, wurde die offizielle Einweihung mit einer ausgiebigen Welcome Party gefeiert. Erste fotografische Eindrücke von den Enzos sowie der Welcome Party gibt es unter Uni:Blicke.
Studentspace@Unicampus - Hörsaalzentrum
Mit Sommersemester 2011 ist das Foyer des Hörsaalzentrums neu gestaltet und möbliert.
Tina Wintersteiger und Elisabeth Zeininger, zwei Studentinnen der Architektur an der Akademie der Bildenden Künste, haben mehrere Möblierungs-Varianten für das Foyer des Hörsaalzentrums am Campus der Universität Wien entworfen. Über die Entwürfe haben im November 2010 die Studierenden im Hörsaalzentrum am Campus abgestimmt. Fast zwei Drittel aller Stimmen entfielen dabei auf das nun umgesetzte Modell FLOOP.

FLOOP ist eine Kombination von L-förmigen Tischen und Bänken, die beliebig ineinander- und zusammengestellt werden können. Damit entstehen vielfältige und flexible Arbeits- oder Kommunikationsbereiche. Die Unterkonstruktion ist aus Formrohren geschweißt, die Sitzflächen sind aus Holz.
Es ist geplant noch im Sommersemester gemeinsam mit einem außeruniversitären Kooperationspartner auch im Außenbereich am Campus der Universität Wien weitere "Student Spaces" zu schaffen.
Umgesetzt
Ausgehend von den Ideen und Inputs der Studierenden sowie den Ergebnissen der Befragung "Hörsaal der Zukunft" wurden bereits weitere Maßnahmen umgesetzt, u.a.:
- Verbesserung der Internetanbindungsmöglichkeiten im Universitätszentrum Althanstraße durch Verstärkung des WLAN
- Ausbau des Lehrveranstaltungsstreamings: ab Sommersemester 2011 in sechs Hörsälen; eine weitere Ausweitung ist mit Wintersemester 2011/12 geplant
- Verbesserung des Raumklimas generell und speziell im Audimax
- Verbesserung der Reinigung, insbesondere im Hauptgebäude und im NIG
In Umsetzung
Weitere Maßnahmen werden (großteils bis Ende des Sommersemester 2011) laufend umgesetzt, u.a.:
- aktive Erschließung weiterer Kommunikations- und Studierzonen sowie entsprechende Ausstattung
- Überprüfung und Verbesserung der Akustik im Universitätszentrum Althanstraße: Die akustische Situation wird von ExpertInnen derzeit untersucht. Entsprechend dieser Erkenntnisse wird die weitere Vorgangsweise zur Verbesserung der Akustik entschieden.
- Verbesserung der Hörsaalbeschilderung im Universitätszentrum Althanstraße
- zusätzliche Steckdosen in Lehrveranstaltungsräumen (Schwerpunkt "ältere Unistandorte" wie Hauptgebäude, NIG, Universitätszentrum Althanstraße, Franz-Klein-Gasse)
- weitere Maßnahmen im Bereich Barrierefreiheit (z.B. Gebäudepläne)
"Student Space" ist Work in Progress! Sie haben einen weiteren kreativen Vorschlag oder eine Idee für räumliche Verbesserungen? Schreiben Sie an studentspace@univie.ac.at.
NEU: Übersicht der Studien- und Kommunikationszonen hier zum Downloaden!













